Dieser Ashigaru-Bogenschütze trägt die typische Rüstung eines japanischen Fußsoldaten der Feudalzeit. Sie war relativ kostengünstig herzustellen und bestand aus einem einfachen, lackierten Metallkürass, der Brust und Rücken bedeckte. Die Ärmel waren mit integrierten Schienen aus demselben Metall oder gehärtetem Bambus gepolstert, die entweder oben oder außen aufgenäht waren. Unterhalb der Taille umschloss eine geteilte, gepanzerte Schürze den Unterkörper und schützte die Genitalien, Oberschenkel und das Gesäß des Soldaten. Darunter befanden sich die locker sitzenden Beinschienen mit Schienbeinschützern aus Metall oder Bambus. Eines der markantesten Merkmale der japanischen Rüstung dieser Zeit war das Sashimono, ein langes Banner, das an einer Querstange am Rücken der Rüstung einiger Ashigaru befestigt war. Diese Banner trugen oft das Familienwappen oder das Symbol des jeweiligen Kommandanten oder Samurai, der die Einheit anführte.